Wetterlage

12-10-2017 14:40

Letzte Aktualisierung: 12.10.2017, 14.17 Uhr

Der Nordosten Deutschlands liegt zunächst noch im Einflussbereich eines ostwärts abziehenden Sturmtiefs. Sonst ist Hochdruckeinfluss wirksam, wodurch eine über dem Süden Deutschlands liegende Kaltfront kaum Wetterwirksamkeit zeigt. In den kommenden Tagen kann sich der Hochdruckeinfluss weiter verstärken, wobei relativ warme Luft zu uns gelangt. Bis heute Abend weht teils lebhafter westlicher Wind. Dabei gibt es vor allem im Norden und Osten verbreitet Windböen (Bft 7). Von der See bis ins norddeutsche Binnenland und nach Nordostbrandenburg ausgreifend treten zeitweise stürmische Böen (Bft 8) auf, in exponierten Küstenlagen sind zudem Sturmböen (Bft 9) zu erwarten. Auch auf den Bergen Süd- und Ostdeutschlands weht der Wind stürmisch (Bft 8 bis 9), auf dem Brocken gibt es schwere Sturmböen und orkanartige Böen (Bft 10/11). Am Abend lässt der Wind von Südwesten deutlich nach.In der Nacht zum Freitag treten warnwürdige Böen (Bft 7/8) nur noch in den Gipfellagen der östlichen Mittelgebirge und an der See auf. Am längsten stürmisch weht der Westwind an der vorpommerschen Ostseeküste. Bei größeren Auflockerungen bildet sich im Süden, teils auch in den mittleren Landesteilen gebietsweise dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 m. Am Freitag löst sich der Nebel teilweise nur zögernd auf. An exponierten Küstenabschnitten kann es einzelne Böen Bft 7 aus Südwest geben, auf dem Brocken sind stürmische Böen (Bft 8) nicht ausgeschlossen.